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Gräberhallen

Vor dem Neubau der Hofkirche wurde der Klosterbezirk im Hof von einer zinnenbewehrten Mauer umfasst, welche auf dem Martiniplan gut zu sehen ist.

Die Gräberhallen wurden 1641 errichtet. Sie sind im Stile von frühtoskanischen Säulengängen gestaltet und mit grätigen Kreuzgewölben und einem Pultdach überdeckt. Die Gräberhallen sind zur Kirche hin offen und mit toskanischen Säulen ausgestattet.

Diese Anlage ist nördlich der Alpen ein seltenes Beispiel eines Camposantos und die alten Grabmäler geben einen schönen Einblick in die Geschichte der Stadt Luzern mit ihren, vor allem im 18. und 19. Jahrhundert, einflussreichen Familien, die hier begraben sind.

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